SAVE THE DATE Veranstaltung »Inklusion ist Menschenrecht – auch in Ausbildung und Beruf« am 13. November 2015 in der ADAC-Zentrale in München

Veranstaltung »Inklusion ist Menschenrecht – auch in Ausbildung und Beruf« am 13. November 2015 in der ADAC-Zentrale in München

 

Für die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung sind die Eltern und Familien wichtige Partner. Gemeinsam mit Ihnen möchten die Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V. und  der Down-Kind e.V. am 13. November 2015 unter Berücksichtigung der Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention über konkrete Ansatzpunkte und erfolgreiche Beispiele zur Inklusion in der Arbeitswelt jenseits der Werkstätten für Menschen mit Behinderung sprechen.

Insbesondere sollen Voraussetzungen diskutiert werden, um Menschen mit Behinderung einen gleichberechtigten Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu bieten. Wir haben den Experten Dieter Basener für einen Vortrag eingeladen, der viele Jahre in Werkstätten gearbeitet hat, die überregional bekannte Hamburger Arbeitsassistenz sowie den Integrationsbetrieb Bergedorfer Impuls mitbegründet hat. Außerdem ist er Geschäftsführer der 53° NORD Agentur und Chefredakteur des Magazins »Klarer Kurs«. Im Anschluss soll ein Vortrag über erfolgreiche Inklusionsmaßnahmen am Flughafen München stattfinden. Nach diesen zwei Vorträgen bieten wir eine Podiumsdiskussion an, zu der u.a. bereits Frau Staatsministerin Emilia Müller zugesagt hat.

Unterstützt wird die Veranstaltung von Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen München e.V., der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V. (LAGS Bayern), der Vereinigung Kommunaler Interessenvertreter von Menschen mit Behinderung in Bayern e.V. (VKIB) und dem Behindertenbeirat der Landeshauptstadt München.

Die Schirmherrschaft hat Frau Irmgard Badura, die Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, übernommen.

Die Anmeldung ist ab dem 21. September 2015 über www.down-kind.de online möglich. Weitere Informationen erfahren Sie zeitnah mit der Veröffentlichung des Flyers über unsere Homepage und in der nächsten inklusionsInfo der LAG.

Ehrenmitgliedschaft in der LAG für Prof. Dr. paed. Hans Wocken

Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes hat die Vorsitzende der LAG, Martina Buchschuster, dem langjährigen Wegbegleiter des Vereins Prof. Dr. paed. Hans Wocken die Ehrenmitgliedschaft überreicht. Mehr hierzu im aktuellen Info. Ein Blick auf seine Homepage lohnt sich für diejenigen, die einen Überblick über seine vielfälitigen Publikation bekommen wollen. Besonderes sei an dieser Stelle nochmals auf sein aktuelles Werk „Bayern integriert Inklusion. Zur schwierigen Koexistenz widersprüchlicher Systeme“ hingewiesen.

Bayerisches Inklusionsinfo 2014/2 erschienen

Bereits kurz vor Weihnachten ist die Ausgabe 2014/2 unseres Inklusionsinfos erschienen. Als Mitglied sollten Sie es bereits in Ihrem Briefkasten haben. Sollten Sie noch kein Mitglied sein, jedoch Interesse an der aktuellen Ausgabe haben, wenden Sie sich an unsere Mitgliederverwaltung (siehe: Unser Vorstand). Im aktuellen Heft beschäftigen wir uns unter anderem mit dem Persönlichen Budget zur Teilhabe am Arbeitsleben. Außerdem finden Sie unter der Überschrift „Inklusive Missverständnisse“ eine Replik von Prof. Hans Wocken auf einen, aus unserer Sicht, wenig hilfreichen Artikel zum Thema Inklusion in der Süddeutschen Zeitung (SZ).

Dies und mehr finden Sie in unserem Info.

Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bayern Gemeinsam leben – gemeinsam lernen e.V.

Inklusion in Bayern: Marco B. darf nicht in die Schule

Obwohl in Bayern seit 2011 für Kinder mit Behinderung ein Wahlrecht zwischen Förderschule und allgemeiner Schule besteht wird die Umsetzung vor Allem dann schwierig, wenn ein Kind von der Förderschule an die allgemeine Schule wechseln soll. Der erste Reflex mancher Förderschule: Mauern !

Seit 1 Woche geht Helena B. täglich mit ihrem Sohn Marco an die Sprengelschule und bittet um Einlass. Den bekommt sie auch. Nach wenigen Minuten muss sie die Schule mit dem Kind wieder verlassen und nach Hause gehen. Der Grund: vor 2 Wochen hat sie den Schulplatz am Förderzentrum gekündigt und sich an der Sprengelschule gemeldet, weil sie Inklusion wollte. Marco sollte an seine Sprengelschule gehen. Dort heißt es aber: weder heute noch morgen noch jemals kann er den dort bekommen.

Das Erstaunliche: die Sprengelschule ist eine Schule mit dem Schulprofil „Inklusion“. Auf ihrer website wirbt sie: „Wir nehmen die Rechte der Kinder ernst und schließen alle Kinder in unsere Bildungs- und Betreuungsbemühungen ein. Dabei gehen wir von einer Gleichwertigkeit aller Menschen aus, „unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds“ (Rechte des Kindes, Art. 2, 1989). Unterschiedlichkeit und Vielfalt sind für uns wesentliche Faktoren der Inklusion, wir verstehen beides als Tatsache, Grundlage und Chance der selbstverständlichen Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft.“

Ebenso das Förderzentrum, auf dessen website steht:

„Von der vorschulischen Förderung der Kinder ab 3 Jahren bis zum Übertritt ins Berufsleben ist die Inklusion das oberste Ziel. Dazu suchen wir die Kooperation mit den Anbietern vorschulischer Einrichtungen, vor allem den Kindertagesstätten. Eine Einschulung in die Grundschule, gegebenenfalls mit sonderpädagogischer Unterstützung vor Ort, ist dabei das erklärte Ziel. Genauso bauen wir auch Kooperationen mit Grund- und Mittelschulen auf, um dort Schüler mit Förderbedarf in ihrer Klasse zu unterstützen und Schüler aus unserer Schule zurück zu führen. Wir sind auch Inklusionspartnerschule für die Werner-Egk-Schule in Augsburg.“

Marco und Helen B. haben das anders erlebt. Ihre Kündigung wollte man ihr im Förderzentrum nicht bestätigen. Erst seit sie Unterstützung vom Verein elwela e.V. erfährt heißt es, dass das Förderzentrum über den Wechsel nicht entscheiden könne, dass es ein Verwaltungsverfahren geben müsse.

Das stimmt aber nicht: das Förderzentrum müsste Marcos Wechsel nur zustimmen, dann könnte er sofort in seiner „neuen“ Klasse anfangen…

Martina Buchschuster von der LAG Bayern Gemeinsam leben – gemeinsam lernen hält hierzu fest: „Wir erleben öfter, dass ein Wechsel von der Förderschule an die allgemeine Schule schwierig ist. Da stellen sich Inklusionsbekenntnisse  oft als bloße Worthülsen heraus. Auf dem Weg zu einem inklusiven Schulbesuch haben Eltern immer noch viel zu viele Hürden zu überwinden. Einerseits  ist für die Förderschulen nicht einfach zu akzeptieren, dass sie nicht mehr der ‚allein selig machende Weg´ sein sollen für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Andererseits ist es für die Schulen vor Ort immer noch nicht selbstverständlich, Kinder auch dann willkommen zu heißen, wenn sie eine Behinderung haben. Da kann es dann schon mal vorkommen, dass Eltern nicht ernst genug genommen werden.

Das sollte nicht sein. Vor Allem dann nicht, wenn eine Schule Werbung macht für ihre Inklusionsorientierung…“

 

Aystetten, 06.12.2014

Gewonnen! „Modellprojekt inklusive Nachmittagsbetreuung“ von LAG-Vorstand Dr. Markus Ziegler und Co. ist Preisträger des Bayerischen Miteinander-Preis 2014 „Zukunft Inklusion“

Gewonnen! „Modellprojekt inklusive Nachmittagsbetreuung“ von LAG-Vorstand Dr. Markus Ziegler & Co. ist Preisträger des Bayerischen Miteinander-Preis 2014 „Zukunft Inklusion“

Die Vorsitzende Martina Buchschuster erklärt hierzu: „Ich gratuliere im Namen des gesasmten LAG-Vorstands den Initiatoren um LAG-Vorstand Dr. Markus Ziegler sehr herzlich zum Bayerischen Miteinander-Preis 2014. Der Preis ist aus meiner Sicht absolut verdient  und belohnt ein tolles, notwendiges Engagement vor Ort für unsere Kinder. Ernst gemeinte Inklusion braucht diese Ansätze ‚von unten‘, um gelungene Beispiele  zu liefern. Ein klein bisschen stolz bin ich darauf, dass Markus Ziegler auch noch Zeit findet in unseren Reihen tätig zu sein.“

Für Sozialministerin Emilia Müller sind alle Preisträger „leuchtende Vorbilder für ein inklusives Bayern“; ferner dankt die Ministerin allen Preisträgern „für ihr herausragendes Engagement auf dem Gebiet der Inklusion“

Die vollständige Pressemitteilung von Sozialministerin Emilia Müller, sowie weitere Bilder der Preisverleihung finden Sie unter folgendem Link: http://www.inklusion.bayern.de/

Eine Aufstellung aller Nominierten, der Preisträger, sowie der Jury können Sie hier herunter laden: PDF

Die Preisträger des Regierungsbezirks Oberbayern mit Karin Seehofer (links), Staatsministerin Emilia Müller (2.v.rechts) und Laudator Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (rechts) Foto: StMAS
Die Preisträger des Regierungsbezirks Oberbayern mit Karin Seehofer (links), Staatsministerin Emilia Müller (2.v.rechts) und Laudator Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (rechts) Foto: StMAS

Zum Projektinhalt erklären die Initiatoren:

„Bereits seit 2007 werden an der Grund- und Mittelschule an der Schrobenhausener Straße in München Kinder mit einer sog. geistigen Behinderung in Partner- und Tandemklassen an der Regelschule unterrichtet. Am Nachmittag allerdings wurden unsere Kinder, getrennt von den Regelschulkindern, in einer Außenstelle einer Heilpädagogischen Tagesstätte betreut. Für uns als Eltern war das keine zufriedenstellende Lösung: Was am Vormittag so gut funktionierte, konnte doch am Nachmittag nicht schlecht sein? Zudem wollten wir weitere Schritte in Richtung Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einleiten.
Deshalb haben wir uns ab 2011 für ein neues Modell eingesetzt. Unter Leitung des Sozialministeriums wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, und bis September 2012 haben wir es geschafft, ein neues Modell für eine inklusive Nachmittagsbetreuung aufzubauen, in der unsere Kinder gemeinsam mit den Regelschulkindern betreut werden. Dazu wird vom Bezirk für die Grundschulkinder und die Mittelschulkinder jeweils ein/e Heilpädagoge/in und ein/e Kinderpfleger/in zusätzlich finanziert. Die Betreuungskosten für eins der Kinder werden zudem von der zuständigen Jugendhilfe übernommen.
Durch dieses völlig neue Konzept können heute alle Kinder der beiden Schule zusammen zu Mittag essen, Hausaufgaben erledigen und neben  dem Unterricht auch im Spiel erfahren, dass Anderssein dazu gehört und Miteinander trotzdem funktioniert. Die bisherigen Beobachtungen und Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitforschung bestätigen, dass alle Schüler davon profitieren können.“

 

Initiative von Vorstandsmitglied Dr. Ziegler für den Bayerischen Miteinander-Preis 2014 „Zukunft Inklusion“ nominiert

Der Vorstand der LAG freut sich sehr, dass unser Vorstandsmitglied Dr. Markus Ziegler mit weiteren Mitstreitern, u.a. der IG Feuerwache, mit dem „Modellprojekt inklusive Nachmittagsbetreuung“ für den Bayerischen Miteinander-Preis 2014 „Zukunft Inklusion“ nominiert ist.

Auf der offiziellen Homepage http://www.inklusion.bayern.de/ ist folgendes über den Preis zu lesen: „Mit dem bayerischen Miteinander-Preis 2014 sollen besonders gelungene Projekte der Inklusion von Menschen mit Behinderung ausgezeichnet und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die positiven Beispiele sollen anschaulich demonstrieren, was Inklusion bedeutet: nämlich dass Menschen mit und ohne Behinderung miteinander leben und arbeiten, lernen und wohnen – und zwar von Anfang an.“

Das Projekt von Dr. Markus Ziegler und Co. erfüllt diesen Anspruch allemal! Zum Projekt erklären die Initiatoren:

„Bereits seit 2007 werden an der Grund- und Mittelschule an der Schrobenhausener Straße in München Kinder mit einer sog. geistigen Behinderung in Partner- und Tandemklassen an der Regelschule unterrichtet. Am Nachmittag allerdings wurden unsere Kinder, getrennt von den Regelschulkindern, in einer Außenstelle einer Heilpädagogischen Tagesstätte betreut. Für uns als Eltern war das keine zufriedenstellende Lösung: Was am Vormittag so gut funktionierte, konnte doch am Nachmittag nicht schlecht sein? Zudem wollten wir weitere Schritte in Richtung Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einleiten.
Deshalb haben wir uns ab 2011 für ein neues Modell eingesetzt. Unter Leitung des Sozialministeriums wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, und bis September 2012 haben wir es geschafft, ein neues Modell für eine inklusive Nachmittagsbetreuung aufzubauen, in der unsere Kinder gemeinsam mit den Regelschulkindern betreut werden. Dazu wird vom Bezirk für die Grundschulkinder und die Mittelschulkinder jeweils ein/e Heilpädagoge/in und ein/e Kinderpfleger/in zusätzlich finanziert. Die Betreuungskosten für eins der Kinder werden zudem von der zuständigen Jugendhilfe übernommen.
Durch dieses völlig neue Konzept können heute alle Kinder der beiden Schule zusammen zu Mittag essen, Hausaufgaben erledigen und neben  dem Unterricht auch im Spiel erfahren, dass Anderssein dazu gehört und Miteinander trotzdem funktioniert. Die bisherigen Beobachtungen und Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitforschung bestätigen, dass alle Schüler davon profitieren können.“

Die Preisverleihung wird morgen auf der offiziellen Homepage http://www.inklusion.bayern.de/ per Livestream übertragen! Wir sind schon sehr gespannt und drücken die Daumen!

Bayerisches Inklusionsinfo 2013/2 erschienen

Bereits kurz vor Weihnachten ist die Ausgabe 2013/2 unseres Inklusionsinfos erschienen. Als Mitglied sollten Sie es bereits in Ihrem Briefkasten haben. Sollten Sie noch kein Mitglied sein, jedoch Interesse an der aktuellen Ausgabe haben, wenden Sie sich an unsere Mitgliederverwaltung (siehe: Unser Vorstand). Im aktuellen Heft beschäftigen wir uns unter anderem mit einer Petition, die LAG beim Forum Bildungspolitik initiiert hat. Ziel ist es, künftig den Eltern von Grundschülern ein Wahlrecht zwischen Noten und einer ausführlichen, kompetenzbasierten Leistungsbeurteilung für ihre Kinder zu ermöglichen.

Dies und viel mehr finden Sie in unserem Info.

Gemeinsame Pressemitteilung von Bayerischen Elternverband (BEV) und Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bayern Gemeinsam leben – gemeinsam lernen e.V.

vom 13.12.2013

Inklusion scheitert an Beratung – Mädchen verliert Familie

Seit geraumer Zeit beschäftigt der Fall Sandra (s.u.) die Augsburger
Allgemeine Zeitung. Das lernbehinderte Mädchen war vor rund eineinhalb
Jahren aus seiner Pflegefamilie genommen worden, weil es angeblich nur in
einem Heim die richtige Förderung würde erhalten können. Das Mädchen verlor
damit nicht nur seine Familie, sondern auch seine seelische und
gesundheitliche Stabilität. „Der Fall ist bezeichnend für die unzureichende
Qualität der Beratung in Sachen Inklusion“, sagt Henrike Paede vom
Bayerischen Elternverband.

Seit August 2011 können dank einer Änderung des Schulrechts behinderte
Kinder in Bayern wahlweise eine Förderschule oder eine allgemeine Schule
besuchen. Immer noch aber werden zu wenige Eltern behinderter Kinder
umfassend über dieses Recht und die möglichen Hilfen aufgeklärt. Für Sandra
und viele andere Kinder bedeutet dies, dass sie willkürlich vom Leben in
ihrer Familie, von schulischer und von gesellschaftlicher Teilhabe
ausgeschlossen werden. Sie werden diskriminiert, indem ihnen Menschenrechte
vorenthalten werden, die in der UN-Kinderrechtskonvention  und in der
UN-Behindertenrechtskonvention explizit aufgelistet sind.

Verbände wie der Bayerische Elternverband und die Landesarbeitsgemeinschaft
Gemeinsam leben – gemeinsam lernen e. V. fordern daher seit 2011 eine
umfassende Aufklärung über die Rechte und Ansprüche behinderter Schüler. Das
erfordert unanhängige Beratungsstellen, von denen es erst drei
Modellprojekte in Bayern gibt. Bis das Angebot flächendeckend ist, werden
noch viele Kinder wie Sandra in Heimen und Förderschulen stranden.

Kinder mit schweren Behinderungen werden dabei besonders benachteiligt. Ihre
Heimunterbringung wird zwar problemlos finanziert, die Unterstützung für
ihre Teilhabe außerhalb der Schule ist dagegen kaum durchsetzbar. Weil ihre
Familien dies aber aus eigener Kraft selten leisten können, kommen sie
besonders häufig in Heime. Martina Buchschuster, Vorsitzende von Gemeinsam
leben – gemeinsam lernen: „Es ist ein Skandal, dass dies vier Jahre nach
Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention in Deutschland immer noch
geltendes Recht ist!“.

Den jüngsten Beitrag der Augsburger Allgemeinen zu diesem Fall finden Sie
hier:
http://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/Kampf-um-ihr-Pflegekind-Die-Wackerls-fuehlen-sich-jetzt-ernst-genommen-id28078862.html

 

Bei Frage zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an

Henrike Paede, henrike.paede@bayerischer-elternverband.de
Tel. 0821 – 437196 und 0172 – 8311684
Bayerischer Elternverband e. V., Stellvertretende Landesvorsitzende
Leitung Sachgebiet Förderschule/Inklusion

oder

Martina Buchschuster, martina@buchschuster.de
Tel. 0821 – 4862858
Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bayern
Gemeinsam leben – gemeinsam lernen e.V.