Gewonnen! „Modellprojekt inklusive Nachmittagsbetreuung“ von LAG-Vorstand Dr. Markus Ziegler und Co. ist Preisträger des Bayerischen Miteinander-Preis 2014 „Zukunft Inklusion“

Gewonnen! „Modellprojekt inklusive Nachmittagsbetreuung“ von LAG-Vorstand Dr. Markus Ziegler & Co. ist Preisträger des Bayerischen Miteinander-Preis 2014 „Zukunft Inklusion“

Die Vorsitzende Martina Buchschuster erklärt hierzu: „Ich gratuliere im Namen des gesasmten LAG-Vorstands den Initiatoren um LAG-Vorstand Dr. Markus Ziegler sehr herzlich zum Bayerischen Miteinander-Preis 2014. Der Preis ist aus meiner Sicht absolut verdient  und belohnt ein tolles, notwendiges Engagement vor Ort für unsere Kinder. Ernst gemeinte Inklusion braucht diese Ansätze ‚von unten‘, um gelungene Beispiele  zu liefern. Ein klein bisschen stolz bin ich darauf, dass Markus Ziegler auch noch Zeit findet in unseren Reihen tätig zu sein.“

Für Sozialministerin Emilia Müller sind alle Preisträger „leuchtende Vorbilder für ein inklusives Bayern“; ferner dankt die Ministerin allen Preisträgern „für ihr herausragendes Engagement auf dem Gebiet der Inklusion“

Die vollständige Pressemitteilung von Sozialministerin Emilia Müller, sowie weitere Bilder der Preisverleihung finden Sie unter folgendem Link: http://www.inklusion.bayern.de/

Eine Aufstellung aller Nominierten, der Preisträger, sowie der Jury können Sie hier herunter laden: PDF

Die Preisträger des Regierungsbezirks Oberbayern mit Karin Seehofer (links), Staatsministerin Emilia Müller (2.v.rechts) und Laudator Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (rechts) Foto: StMAS
Die Preisträger des Regierungsbezirks Oberbayern mit Karin Seehofer (links), Staatsministerin Emilia Müller (2.v.rechts) und Laudator Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich (rechts) Foto: StMAS

Zum Projektinhalt erklären die Initiatoren:

„Bereits seit 2007 werden an der Grund- und Mittelschule an der Schrobenhausener Straße in München Kinder mit einer sog. geistigen Behinderung in Partner- und Tandemklassen an der Regelschule unterrichtet. Am Nachmittag allerdings wurden unsere Kinder, getrennt von den Regelschulkindern, in einer Außenstelle einer Heilpädagogischen Tagesstätte betreut. Für uns als Eltern war das keine zufriedenstellende Lösung: Was am Vormittag so gut funktionierte, konnte doch am Nachmittag nicht schlecht sein? Zudem wollten wir weitere Schritte in Richtung Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einleiten.
Deshalb haben wir uns ab 2011 für ein neues Modell eingesetzt. Unter Leitung des Sozialministeriums wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, und bis September 2012 haben wir es geschafft, ein neues Modell für eine inklusive Nachmittagsbetreuung aufzubauen, in der unsere Kinder gemeinsam mit den Regelschulkindern betreut werden. Dazu wird vom Bezirk für die Grundschulkinder und die Mittelschulkinder jeweils ein/e Heilpädagoge/in und ein/e Kinderpfleger/in zusätzlich finanziert. Die Betreuungskosten für eins der Kinder werden zudem von der zuständigen Jugendhilfe übernommen.
Durch dieses völlig neue Konzept können heute alle Kinder der beiden Schule zusammen zu Mittag essen, Hausaufgaben erledigen und neben  dem Unterricht auch im Spiel erfahren, dass Anderssein dazu gehört und Miteinander trotzdem funktioniert. Die bisherigen Beobachtungen und Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitforschung bestätigen, dass alle Schüler davon profitieren können.“